Über die Nebennierengeschwülste des Hundes

  • Christiane Tamaschke
Article

Zusammenfassung

Von 368 aus der Literatur zusammengestellten und kritisch gesichteten Fällen von Nebennierengeschwülsten unserer Haussäugetiere entfallen auf das Rind 166, den Hund 103, das Pferd 78, das Schwein 11 und das Schaf 10 Fälle. Der prozentuale Anteil der Nebennierengeschwülste ist am höchsten beim Rind und Schaf mit 13,4 bzw. 8,8%; während er beim Pferd 6,4%, beim Schwein 5,9% und beim Hund 5,4% beträgt. Es dürfte beim Rind und wahrscheinlich auch beim Schaf mit einer besonderen Disposition zur Entwicklung von Nebennierentumoren zu rechnen sein. Es wird ein kurzer Überblick über die einzelnen Geschwulstformen gegeben, die bisher bei Haustieren beobachtet worden sind, unter besonderer Berücksichtigung von 4 eigenen, den Hund betreffenden Beobachtungen, und zwar zwei Neubildungen der Rindensubstanz (ein malignes Adenom und ein Carcinom mit Generalisation) und zwei Marktumoren (ein Phäochromocytom und ein metastasierendes Sympathogoniom). Abschließend wird an Hand einer tabellarischen Übersicht gezeigt, daß in Übereinstimmung mit früheren Befunden an anderen Organen auch für die Nebenniere eine tierartlich sehr unterschiedliche Organdisposition zur Geschwulstbildung festzustellen ist.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Beck, K.: Diss. Leipzig 1922.Google Scholar
  2. Büker, W.: Diss. Hannover 1940.Google Scholar
  3. Cohrs, P.: Berl. tierärztl. Wschr.1927, 73.Google Scholar
  4. Commichau, C.: Diss. Leipzig 1927 (Z. Krebsforsch.1927, 25).Google Scholar
  5. Dobberstein, J.: Sitzgsber. dtsch. Akad. Wiss.1951, Nr 3.Google Scholar
  6. Feldman, W.: Amer. J. Cancer15, 2044 (1931).Google Scholar
  7. Fölger, A. F.: Mh. prakt. Tierheilk.20, 145 (1909).Google Scholar
  8. Henke-Lubarsch: Handbuch der speziellen pathologischen Anatomie, Bd. 8, S. 1033. Berlin 1926.Google Scholar
  9. Klawitter, E.: Diss. Leipzig 1907.Google Scholar
  10. Laszlo, F.: Dtsch. tierärztl. Wschr.1941, 328, 362, 379.Google Scholar
  11. Martins, E. O.: Habil. Sāo Paulo 1951.Google Scholar
  12. Montroni, L.: Atti Soc. ital. sci. vet.1, 100 (1947).Google Scholar
  13. Mulligan, R. M.: Neoplasms of the dog. Monogr. Baltimore 1949.Google Scholar
  14. Nieberle-Cohrs: Lehrbuch der speziellen pathologischen Anatomie der Haustiere, 3. Aufl., S. 697 u. 700. 1952.Google Scholar
  15. pavlovitch, J.: Diss. Bern 1921.Google Scholar
  16. Sack, H.: Monogr. Stuttgart: Georg Thieme 1951. S. 84.Google Scholar
  17. Schlegel, M.: Berl. tierärztl. Wschr.1908, 777, 794, 821.Google Scholar
  18. Schofield, F. W.: Canad. J. Comp. Med.1949, 252.Google Scholar
  19. Sikora, A.: Mh. Vet.-med.8, 241 (1953).Google Scholar
  20. Steinke, P.: Frankf. Z. Path.5, 167 (1910).Google Scholar
  21. Trautmann, A.: InJoest, Spez. path. Anatomie der Haustiere, Bd. 3, S. 72. 1924.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1955

Authors and Affiliations

  • Christiane Tamaschke
    • 1
  1. 1.Institut für Vergleichende Pathologie der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu BerlinDeutschland

Personalised recommendations