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Optimale Bedingungen für die Gewinnung von radioaktivem Tabakmosaikvirus

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Zusammenfassung

Mit Tabakmosaikvirus infizierte Blätter wurden während 24 Stdn. zur Assimilation von radioaktivem Kohlendioxyd veranlaßt. Virus höchster spezifischer Radioaktivität wurde erhalten, wenn die Blätter kurz nach der Infektion dieser Radiophotosynthese unterworfen wurden; höchste Gesamtaktivität ergab sich bei Radiophotosynthese mindestens einen Monat nach Infektion. Ein beträchtlicher Teil der Aktivität befand sich im Nukleinsäureteil des Moleküls. Durch Infiltration von infizierten Blättern mit Radioglukose und nachfolgende Aufbewahrung im Dunkeln ergab sich ebenfalls radioaktives Virus; der Einbau des Radiokohlenstoffes in das Virus ist also nicht notwendig mit der Photosynthese gekoppelt.

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Wüstinger, G., Broda, E. & Schönfellinger, H. Optimale Bedingungen für die Gewinnung von radioaktivem Tabakmosaikvirus. Monatshefte für Chemie 86, 131–136 (1955). https://doi.org/10.1007/BF00899282

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