Physikalisch-chemische Meßmethoden zur Ermittlung optimaler Bedingungen in der Papierelektrophorese
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Zusammenfassung
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mit den energetisch günstigsten Verhältnissen in der Elektrophoresekammer. Wir fanden, daß Elektrophoresen mit stabilisiertem Strom das Arbeiten mit höheren Spannungen ermöglichten, ohne daß besondere Kühlvorrichtungen zur Ableitung der Stromwärme erforderlich waren. Bei Anwendung von 0,5 Milliamp./cm konnten wir die Trennzeit gegenüber spannungsstabilisiertem Arbeiten mit 10 V/cm ohne Beeinträchtigung der Trennschärfe und Länge des Pherogrammes um 1/3 verkürzen, so daß wir statt mit 6 Std mit 4 Std Trenndauer auskamen.
- 2.
Im 2. Abschnitt wurden Versuche über Variationen des verwendeten Puffers beschrieben. So fanden wir, daß einmal günstigste Trennungen im alkalischen Bereich einer Pufferlösung lagen, zum anderen, daß bei geringerer Leitfähigkeit der Pufferlösung größere Laufwege erzielt wurden. Wir erreichten unter den oben angegebenen Spannungs- und Stromverhältnissen mit Veronalpuffer vonph 8,6–8,8 und einer Leitfähigkeit von 1/180 S in einer normalen Elektrophoresekammer Pherogramme von 9–10 cm Länge in Trennzeiten von 2–2,5 Std. — Die beobachtete geringere Haltbarkeit unserer verdünnten Pufferlösung im Gebrauch macht zwar ein öfteres Erneuern der Kammerflüssigkeit erforderlich. Dieser Nachteil wird jedoch durch den Vorteil der mit, dem verdünnten Puffer erreichten Laufzeitverkürzung mindestens kompensiert.
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Zum Schluß wurde über eine Anreicherungsmethode für Eiweiße aus verdünnten Lösungen berichtet. Wir führten Versuche aus, in denen wir 4–5 ml einer Eiweißlösung, die dem prozentualen Proteingehalt z.B. des Liquors cerebrospinalis entsprach, auf dem zur Elektrophorese bestimmten Papier auftrugen und das Eiweiß durch Verdunsten in der offenen Kammer, die mit Wechselstrom geheizt wurde, innerhalb 3 Std anreicherten. Anschließend konnte das so angereicherte Proteingemisch auf dem gleichen Streifen mit 0,5 Milliamp./cm elektrophoretisch in seine Fraktionen getrennt werden.
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Literatur
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- 2.
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