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Spätzustände nach traumatisch-mechanischen Schädigungen der Epiphyse am distalen Tibiaende

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Zusammenfassung

Die Verletzung der distalen Tibiaepiphyse hinterläßt nicht selten eine Schädigung der Fuge, die sich durch Verkürzung der Tibia und Deformierung an dem unteren Ende dokumentiert. Bei den Fällen, wo Verletzung in früher Jugend vorlagen, hat sich bei unseren Beobachtungen immer eine Deformität entwickelt. Auch in späterer Zeit kann eine solche Deformität auftreten. Sichere Anzeichen aus dem Fraktur- oder Lösungsbild sind nicht erkennbar, die uns sagen, daß eine Wachstumsstörung eintreten wird. Einwandfreie Reposition, länger dauernde Fixierung und vor allen Dingen Schutz vor Belastung im Reparationsstadium scheinen die Voraussetzung zur Verhinderung der Wachstumsstörung zu sein. Komplizierte Lösungsfrakturen, die mit einer Infektion einhergehen, haben eine schlechte Prognose. Wir haben eine typische Form der Verletzung beobachtet, die im wesentlichen in der Abscherung des medialen Knöchels mit dem medialen Anteil der Epiphyse besteht. Sie hat fast in allen Fällen zu einer Deformierung geführt. Eine Zunahme des Längenwachstums wurde nicht beobachtet. Der seltene Fall einer Pseudarthrose wurde mitgeteilt.

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Mit 15 Textabbildungen (16 Einzelbilder).

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Giuliani, K. Spätzustände nach traumatisch-mechanischen Schädigungen der Epiphyse am distalen Tibiaende. Arch orthop Unfall-Chir 45, 386–394 (1952). https://doi.org/10.1007/BF00414959

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