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Reiztyp und Pneumotachogramm bei elektrophrenischer Beatmung

  • B. Deubel
  • H. K. Hach
Article

Zusammenfassung

Unter Heranziehung des Pneumotachogramms zur Beurteilung der Wirkung der elektrophrenischen Beatmung bei Verwendung der in der vorhergehenden Mitteilung festgelegten optimalen Reizdaten, wurde der Reiztyp, d. h. die Form der zeitlichen Reizgrößenänderung, festzustellen versucht, der eine ausreichende Belüftung gewährleistet bei einer der natürlichen Tätigkeit möglichst ähnlichen Zwerchfellkontraktion. Gleichzeitig wurden mit einer Manschette um den Leib des Tieres die Zwerchfellbewegung aufgezeichnet.

Es ergab sich, daß nicht, wie zunächst zu erwarten war, der Reiztyp die beste Ventilation brachte, der eine dem spontanen Pneumotachogramm möglichst gleiche Strömungskurve erzeugt, vielmehr erwies sich ein Reizverlauf als optimal, der in seinem Endwert gering übermaximal ist und das Zwerchfell für eine gewisse kurze Zeit in Inspirationsendstellung festhält. Dabei erwies sich unterschwelliger Beginn und lineares Ansteigen der Reizamplitude als günstigste Form der Reizung. Änderung der Inspirationstiefe führt auch zu Änderung der Exspiration, die wir den elastischen Kräften überlassen.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1954

Authors and Affiliations

  • B. Deubel
    • 1
  • H. K. Hach
    • 1
  1. 1.Aus dem Physiologischen Institut und dem Institut für angewandte Physik der Universität KielGermany

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