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Archiv für Mikrobiologie

, Volume 4, Issue 1–4, pp 565–573 | Cite as

Zum Nachweis mitogenetischer Strahlung durch Hefesprossung

  • John B. Tuthill
  • Otto Rahn
Article

Zusammenfassung

Hefen in normalem Wachstum zeigen eine konstante maximale Sprossenzahl, die unabhängig von der Wachstumsgeschwindigkeit ist. Nur wenn gealterte Hefezellen auf frischen Nährboden übertragen werden, kann man mit zunehmender Wachstumsgeschwindigkeit auch eine Zunahme der Sprossenzahl beobachten.

Mitogenetische Bestrahlung beschleunigt die Bildung neuer Sprossen an alten Hefezellen auf frischem Nährboden sehr stark; die Hefen reagieren aber nur während einer sehr kurzen Periode ihrer Entwicklung.

Will man die Hefesprossung zum Nachweis mitogenetischer Strahlung benutzen, so ist es notwendig, daß
  1. 1.

    die Kurve der Sprossenentwicklung der Hefe (Tabelle I) genau bekannt ist; daß

     
  2. 2.

    das Alter der Stammkultur, mit der die Detektorplatte beimpft wird, genau kontrolliert, und daß

     
  3. 3.

    der Zeitpunkt der Bestrahlung richtig gewählt wird.

     

Solange die Methodik nicht ganz sicher beherrscht wird, empfiehlt es sich, mehrere Platten zu verschiedenen Zeiten zu bestrahlen (wie in den Tabellen IV bis VI), um das kurze Stadium der Sensibilität nicht zu verpassen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag 1933

Authors and Affiliations

  • John B. Tuthill
    • 1
  • Otto Rahn
    • 1
  1. 1.Bakteriologischen Laboratorium der Cornell-UniversitätIthaca

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