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Über die Abhängigkeit spontaner Reproduktionen von Feldbedingungen

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Zusammenfassung

Die Paarbildung zwischen einem Geschehen und einer verwandten Spur wird auch von äußerlich geringen Änderungen des Zwischenfeldes stark beeinflußt. Artverwandte Vorgänge, die unmittelbar der Ausbildung der Spur folgen, erschweren die Paarbildung um so mehr, je größer ihre Zahl ist. Wenn dieselben Vorgänge sich unmittelbar vor dem kritischen Geschehen abspielen, so gilt unter den Umständen der mitgeteilten Versuche das Gegenteil. Artverwandte Vorgänge, die der Ausbildung der Spur vorausgehen, verhalten sich ähnlich wie solche Vorgänge, wenn sie vor dem kritischen Geschehen angesetzt werden. Diese Ergebnisse werden gestalttheoretisch verständlich, wenn man die zeitliche Gerichtetheit der Versuchsverläufe und insbesondere den Unterschied zwischen Spur und Prozeß beachtet. — Paarbildungen zwischen Vorgängen und Spuren werden außer von dem Faktor der Ähnlichkeit auch von dem Faktor der Nähe bestimmt.

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Dissertation der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald.

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Bartel, H. Über die Abhängigkeit spontaner Reproduktionen von Feldbedingungen. Psychol. Forsch. 22, 1–25 (1937). https://doi.org/10.1007/BF00406841

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