Über das Vorkommen arterio-venöser Anastomosen im Skeletmuskel
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Zusammenfassung
Bei Hunden in Morphin-Urethan-Narkose wird am M. gastrocnemius mit Carnaubawachskugeln von 19, 32 und 40 μ mittlerer Größe das Vorhandensein arterio-venöser Anastomosen untersucht. Es ergibt sich, daß arterio-venöse Anastomosen von größerem Durchmesser als 30 μ äußerst selten sein dürften (meistens wurden weniger als 5% der injizierten Kugeln wiedergefunden). Dagegen wurde ein beträchtlicher Teil der injizierten 19 μ großen Kugeln wiedergefunden (17,5% im Mittel). Danach dürften arterio-venöse Anastomosen von mehr als 30 μ im Skeletmuskel selten sein und für die Durchblutung des Muskels kaum eine Rolle spielen. Es wird diskutiert, ob die zahlreichen, wiedergefundenen Kugeln arterio-venöse Anastomosen oder weite Capillaren passiert haben. Eine Entscheidung ist mit dieser Methodik nicht zu treffen.
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