Chromosoma

, Volume 12, Issue 1, pp 351–361

Die Haploidie der MÄnnchen und die Endopolyploidie in Einigen Geweben von Haplothrips (Thysanoptera)

  • Helmut Risler
  • Egon Kempter
Article

DOI: 10.1007/BF00328929

Cite this article as:
Risler, H. & Kempter, E. Chromosoma (1961) 12: 351. doi:10.1007/BF00328929

Zusammenfassung

Die Spermatogonien sind haploid, die Oögonien diploid, die Chromosomenzahl beträgt bei Haplothrips statices n=15. Die Ganglienzellen und die Nervenmutterzellen sind bei Männchen haploid, bei Weibchen diploid.

Haploid sind bei den Männchen auch die Zellen der Epidermis, der Tracheenmatrix und des Hinterdarniepithels mindestens bis zur Pronymphe.

Es findet demnach während der Entwicklung der ♂♂ von Haplothrips keine allgemeine Aufregulierung (Diploidisierung) der Zellen statt.

Fettkörper, Mitteldarmepithel, Malpighigefäße und Oenocyten werden polyploid bis zu 32n. Dabei teilen sich im Fettkörper mindestens noch die 16-ploiden Zellkerne. Während im Mitteldarmepithel, den Malpighigefäßen und vermutlich auch im Fettkörper das Verhältnis der Polyploidie von l∶2 entsprechend der haploiden Ausgangsbasis der männlichen Zellen erhalten bleibt, wächst die Mehrzal der Oenocyten bei den Männchen stärker als bei den Weibchen.

Copyright information

© Springer-Verlag 1961

Authors and Affiliations

  • Helmut Risler
    • 1
  • Egon Kempter
    • 1
  1. 1.Zoologischen Institut der Universität TübingenDeutschland

Personalised recommendations