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Handbuch Soziale Praktiken und Digitale Alltagswelten

Part of the series Springer Reference Sozialwissenschaften pp 1-11

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Lifelogging

Digitale Selbstvermessung zwischen disruptiver Technologie, Szenen und Alltagspraxis
  • Stefan SelkeAffiliated withFakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft, Hochschule Furtwangen Email author 

Zusammenfassung

Lifelogging, die umfassende digitale Selbstvermessung und Protokollierung vieler Lebensbereiche wandelt sich von einer technologischen Pionierleistung und einem Vergemeinschaftungsritual hin zu einer ökonomisierbaren Alltagspraxis. Trotz zahlreicher euphorischer Nutzenversprechungen durch Entwickler und Unternehmen sind mit diesem Boom jedoch auch zahlreiche Risiken verbunden. Lifelogging kann als Set ‚disruptiver‘ Technologien verstanden werden, die das Potenzial besitzen, die Regeln des Zusammenlebens grundlegend zu verändern. Die Vermessung des Menschen wird zwischen Gebrauchswertversprechungen und Popularisierungen sowie zwischen emanzipatorischen Potenzialen und sozialethischen Folgeabschätzungen eingeordnet.

Schlüsselwörter

Big Data Lifelogging Self-Tracking Quantified Self Personal Data