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Sozialisation

Part of the series Studientexte zur Soziologie pp 151-165

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Berger und Luckmann: Sozialisation als gesellschaftliche und subjektive Konstruktion der Wirklichkeit

  • Heinz AbelsAffiliated withFB Kultur- u. Sozialwissenschaften, FernUniversität in Hagen Email author 
  • , Alexandra KönigAffiliated withBildungswissenschaften, Bergische Universität Wuppertal

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Zusammenfassung

Eine ganz neue Diskussion über Sozialisation setzte mit dem Buch „The Social Construction of Reality“ (1966) von Peter L. Berger (*1929) und Thomas Luckmann (*1927) ein. Es gilt als ein Schlüsselwerk des Sozialkonstruktivismus, wonach die Wirklichkeit nicht an sich existiert, sondern erst durch unser Denken und Handeln und unter konkreten sozialen Bedingungen hergestellt wird. In Deutschland erschien es 1970 unter dem Titel Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. „Die entscheidenden Thesen dieses Buches“, schreiben die beiden Autoren, „stehen in Titel und Untertitel, nämlich: dass Wirklichkeit gesellschaftlich konstruiert ist – und – dass die Wissenssoziologie die Prozesse zu untersuchen hat, in denen dies geschieht.“ (Berger und Luckmann 1966, S. 1) Sozialisation ist ein entscheidender Prozess.