1988, pp 426-449

Weichteilrheumatismus

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Zusammenfassung

Die Bedeutung des Weichteilrheumatismus (Klassifizierung: Tabelle 1) für die tägliche Praxis wird dadurch unterstrichen, daß etwa 40% der Patienten mit einem rheumatischen Beschwerdekomplex an einer weichteilrheumatischen Erkrankung leiden.

Definition

Der Weichteilrheumatismus oder extraartikuläre Rheumatismus ist charakterisiert als eine Erkrankung des Unterhautbindegewebes, der Muskulatur, der Sehnen, Sehnenscheiden, Fascien, Bänder und Schleimbeutel. Zusätzlich werden unter dem Begriff des Weichteilrheumatismus Periarthropathien, Kompressionssyndrome sowie Reflexdystrophien subsummiert. Als auslösende Faktoren sind Mikrotraumen, Fehlbelastungen, entzündliche Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, endokrinologische Krankheitsbilder wie Carcinome und Stoffwechselerkrankungen und schließlich Klimaeinflüsse und psychische Komponenten zu nennen.