Therapeutische Inhibition von Thrombozyten

  • K. Peter
  • C. Bode
Conference paper

DOI: 10.1007/978-3-642-72275-2_3

Cite this paper as:
Peter K., Bode C. (1998) Therapeutische Inhibition von Thrombozyten. In: Martin E., Nawroth P. (eds) Fachübergreifende Aspekte der Hämostaseologie III. Springer, Berlin, Heidelberg

Zusammenfassung

Ischämische kardiovaskuläre Erkrankungen stellen die häufigste Todesursache in industrialisierten Ländern dar. Thrombozyten spielen dabei, insbesondere im Rahmen akuter ischämischer Komplikationen, eine zentrale Rolle. Die Arteriosklerose beginnt oft bereits im 2. Lebens jähr zehnt. Auf der Grundlage der allmählich fortschreitenden arteriosklerotischen Veränderungen kommt es zur Fissur arteriosklerotischer Plaques mit der Exposition einer thrombogenen Oberfläche. Dies führt zur Adhäsion und Aggregation von Thrombozyten und dadurch beispielsweise zu akuten ischämischen Koronarsyndromen wie Myokardinfarkt oder instabiler Angina pectoris. Thrombozyten spielen zudem bei therapeutischen Interventionen, wie beispielsweise der Angioplastie, eine wichtige Rolle. Die therapeutische Aufweitung von Koro- narstenosen führt zum Aufbrechen arteriosklerotischer Plaques und dadurch zur Exposition einer thrombogenen Oberfläche. Die resultierende Thrombo- zytenadhäsion und -aggregation ist dabei sowohl für den akuten Gefäßverschluß als auch für die leider oft entstehende Restenose entscheidend.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • K. Peter
  • C. Bode

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