2013, pp 153-167

Grundlagen der Operationstechnik und Prinzipien der Operationsdurchführung

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Zusammenfassung

Einführung

Eine Operation ist ein zu diagnostischen oder Heilzwecken vorgenommener Eingriff in einen lebenden Organismus, i. e. S. der bei strenger Indikation kunstgerecht auszuführende fachorientierte Eingriff in den menschlichen Körper und damit in die körperliche Integrität. So verschiedenartig die Operationstaktiken und -techniken in den chirurgischen Fächern und Subspezialitäten auch sind, so haben sie doch alle die gleichen Grundvoraussetzungen zu erfüllen: eine korrekte Indikationsstellung, eine Einwilligung des Patienten, eine Risikobewertung, eine sorgfältige Durchführung des Eingriffes selbst und eine postoperativen Nachbetreuung.

Eine Operation i. e. S. beginnt mit der Durchtrennung und endet mit der Vereinigung von Geweben. Dazwischen liegt die Verwirklichung der Zielvorstellung für die Operation, die schematisch in der Entfernung von Geweben (Beispiel Amputation, Tumorresektion), der Zusammenführung von Geweben (Beispiel Anastomose, Bypass, Osteosynthese), der Korrektur von Geweben (Beispiel Narbenkorrektur, Umstellungsosteotomie) oder dem Ersatz von Geweben (Beispiel plastischer Gewebetransfer, Transplantation) oder Kombinationen davon besteht.