Materialverhalten (Knochen und Implantatwerkstoffe) bei mechanischer Beanspruchung

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Zusammenfassung

Bereits 1892 wurde durch Julius Wolff festgehalten, dass der lebende Knochen seine äußere Form, seine innere Architektur und seine Festigkeit stets auf die einwirkende mechanische Beanspruchung einstellt. Sein Gesetz der Transformation der Knochen (Wolff 1892) wurde ursprünglich durch die Beobachtung der »mathematisch wohlmotivierten Umwandlung sowohl der inneren Architectur, als auch der äusseren Form der Knochen«, welche in der Folge pathologischer Störungen der Inanspruchnahme des Knochens (Frakturen, Muskeldysfunktion etc.) auftrat, begründet. Er berichtete aber auch von absichtlich herbeigeführten, nicht durch pathologische Verhältnisse erzeugten Abänderungen der statischen Inanspruchnahme der Knochen, die zur Umwandlungen der Form und der Architektur des Knochens führten.