Die Prinzipal-Agenten-Theorie als ökonomischer Bezugsrahmen

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Die Prinzipal-Agenten-Theorie ist Bestandteil des Theoriegebäudes der Neuen Institutionenökonomik.71 Die hierunter subsumierten Ansätze befassen sich allesamt mit der „Erklärung des Wirtschaftens in einer Welt, in der unvollkommene Akteure, Menschen mit begrenzter Rationalität und Moral, in ihrem ökonomischen Handeln aufeinander angewiesen sind.“72 Neben der Agencytheorie können die Property-Rights-Theorie (Theorie der Verfügungsrechte) sowie die Transaktionskostentheorie als zwei weitere bedeutende neoinstitutionalistische Ansätze bezeichnet werden.73 Da die „Probleme der Abschlussprüfung […] nicht so sehr mit Verfügungsrechten und Transaktionskosten zusammen[hängen] […] [, sondern] vielmehr Informationsasymmetrien zwischen dem Prüfer und den Adressaten des Jahresabschuß [sic!] [entscheidend sind]“74, wurde die Prinzipal-Agenten-Theorie als ökonomischer Bezugsrahmen der vorliegenden Untersuchung gewählt.