Der Ordoliberalismus als theoretische Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft

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Zusammenfassung

Die Entstehung der ordoliberalen Theorie und ihrer Bedeutung als Fundament der Sozialen Marktwirtschaft läßt sich nur anhand verschiedener Entwicklungsphasen nachzeichnen, die sich vom Ende der zwanziger Jahre bis in die frühen fünfziger Jahre erstrecken. Erst ab diesem Zeitpunkt kann man von einer mehr oder weniger geschlossenen Theorie des ‚neuen‘ Liberalismus sprechen und das Verhältnis zwischen Ordoliberalismus und Sozialer Marktwirtschaft bestimmen. Dementsprechend ist kaum erstaunlich, daß der Begriff ‚Ordoliberalismus‘ erstmals 1950 eingeführt und als Selbstbezeichnung sogar erst Ende der fünfziger Jahre benutzt wird.1