Chapter

Gute Hochschullehre: Eine evidenzbasierte Orientierungshilfe

pp 119-152

Date:

Prüfung

  • Susanne BückerAffiliated withBachelorstudiengang Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I
  • , Meike DeimlingAffiliated withBachelorstudiengang Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I
  • , Janina DurdumanAffiliated withBachelorstudiengang Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I
  • , Julia HolzhäuserAffiliated withBachelorstudiengang Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I
  • , Sophie SchniedersAffiliated withBachelorstudiengang Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I
  • , Maria TietzeAffiliated withBachelorstudiengang Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I
  • , Sharmina SayeedAffiliated withBachelorstudiengang Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I
  • , Michael SchneiderAffiliated withAbtlg. für Pädagogische Psychologie, Universität Trier – Fachbereich I

* Final gross prices may vary according to local VAT.

Get Access

Zusammenfassung

Studiennoten weisen starke Zusammenhänge mit standardisierten Kompetenztests und Schulnoten auf, sind gleichzeitig jedoch auch stark messfehlerbehaftet. Das Anspruchsniveau von Prüfungsaufgaben hängt vor allem davon ab, ob die Aufgaben lediglich Wiedererkennen und Reproduktion oder auch Transformation, Anwendung oder Transfer des Gelernten erfordern. Die Notenvergabepraxis in Deutschland unterscheidet sich stark zwischen Studiengängen und Hochschulen. Deutschlandweit wurden gute Noten zwischen 2000 und 2011 kontinuierlich häufiger vergeben. Studierende bereiten sich intensiv auf Prüfungen vor, wenn eine Veranstaltung ihnen hohe Selbstwirksamkeitsüberzeugungen in Bezug auf das Erreichen der Lehrziele und guter Prüfungsresultate vermittelt. Gut dokumentierte Lerninhalte, Erfolgserlebnisse während des Semesters sowie klare Lehrziele und Bewertungskriterien tragen dazu bei. Die Ergebnisrückmeldung sollte differenziert und inhaltsorientiert erfolgen, um nachfolgendes Lernen anzuregen.