Quer geblickt: Einflüsse auf Umweltbewusstsein und Umweltverhalten

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Auszung

Inwieweit ist die Ausprägung des Umweltbewusstseins und das persönliche Umweltverhalten dutch unterschiedliche Lebensumstände beeinflusst? Der sozialen Basis von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten wurde von Seiten der Umweltaufklärung und Umweltbildung immer schon große Aufmerksamkeit entgegengebracht. Schließlich hofft man darüber Hinweise zu finden, welche Bevölkerungsgruppen besonders ansprechbar für ökolo-gische Orientierungen sind oder in welchen Bereichen die Umweltkommu-nikation möglicherweise intensiviert werden muss, und zwar ausgerichtet auf die real vorhandenen Verhaltensmuster sowie die jeweiligen Lebensbe-dingungen. Vielfach untersucht in ihrem Einfluss auf Umweltbewusstsein und Umweltverhalten sind beispielsweise das Alter, das Geschlecht, der Grad der Schulbildung, Beruf, Einkommen und die politische Orientierung (vgl. Diekmann/Preisendörfer 2001, S. 110; Grunenberg/Kuckartz 2003, S. 54ff.; Empacher u.a. 2001; Preisendörfer 1999, S. 138ff.). So gelten etwa Frauen als stärker sensibilisiert für Umweltfragen. Auch der Bildungsgrad, das Alter und die politische Orientierung haben sich immer wieder als signi-fikante Einflussfaktoren für die Einstellungen zum Umweltschutz erwiesen. In Hinblick auf den Einfluss des Alters hat es in den letzten 10 Jahren Ver-änderungen gegeben. Gait bis Mitte der 1990er Jahre mehr oder weniger der Grundsatz: Je jünger, desto umweltbewusster, sind es heute eher die mittleren Generationen, welche die stärkste Betroffenheit in Sachen Um-welt zeigen. Salopp könne man sagen: Die Umweltbewussten von damals sind einfach nur älter geworden.