, Volume 39, Issue 3, pp 324-333

Acaricide residues in beeswax after conversion to organic beekeeping methods

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Abstract

Beekeepers interested in converting their honey farms to organic management must replace old combs with organic foundations. The experiment described in this paper compares two methods of replacement of old combs, “fast” (5 combs per year) and “slow” (2 combs per year), by measuring the levels of acaricide residues in the newly built combs. Tested acaricides were coumaphos (Perizin and Asuntol), fluvalinate (Apistan), and chlorfenvinphos (Supona). Significant differences between the two replacement groups were observed only for the Apistan group in the third year, confirming high lipophilicity of fluvalinate. The residue levels in the new combs three years after beginning the conversion were significantly lower than initial levels for all products. Direct contamination of the combs was highest in Asuntol-treated hives and lowest in Perizin-treated hives. Residues in honey exceeding EU Maximum Residue Limit were found only in the case of Asuntol.

Zusammenfassung

Die ökologische Bienenhaltung hat in Italien seit Einführung der Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft zur ökologischen Tierhaltung (Reg. N. 1804/1999, nun ersetzt durch Reg. N. 834/2007) zugenommen. Zur Umstellung müssen Bienenhalter alte Waben innerhalb von drei Jahren durch rückstandsfreie Mittelwände ersetzen. Auf Grund der fettlöslichen Natur der meisten Milbenbehandlungsmittel reichern sich Rückstände im Wachs an und neue Waben sind dem Risiko einer indirekten Kontamination ausgesetzt. In dem in diesem Artikel beschriebenen Experiment wurden zwei Umstellungsmethoden verglichen, bei denen der Ersatz der alten durch neue Waben über zwei oder mehr Jahre hinweg stattfand. Die von den italienischen Imkern am häufigsten verwendeten Akarizide wurden in Betracht gezogen, darunter auch kommerzielle Produkte, die für die Anwendung bei Honigbienen nicht zugelassen sind: Coumaphos (Perizin und Asuntol), Fluvalinat (Apistan), Chlorfenvinphos (Supona) (Tab. I). Das rasche Auswechseln der Waben führte im dritten Jahr der ökologischen Bienenhaltung nur bei Apistan zu einer verringerten insgesamten Kontamination (Tab. IV), dies ist vermutlich auf die hohe Lipophilie von Fluvalinat zurückzuführen. Die erhaltenen Daten wurden zusätzlich genutzt, um direkte und indirekte Kontamination durch die untersuchten Akarizide zu vergleichen. Die Analyse der während der nichtökologischen Bienenhaltung in den Völkern vorhandenen Waben zeigte, dass die Kontamination bei Asuntol am höchsten war, während sie in den mit Perizin behandelten Völkern am geringsten war (Tab. III). Die indirekte Kontamination von neu gebauten Waben war bei Perizin am höchsten (∼ 83 %) und lag bei den anderen Akariziden zwischen 20 % und 30 % (Tab. III). Der Rückstandsgehalt der frisch gebauten Waben drei Jahre nach der Umstellung war bei allen Produkten signifikant geringer als der Anfangsgehalt, in den meisten Fällen lag er unterhalb der von den ökologischen Kontrollinstanzen übergangsweise zugelassenen Grenzwerten. Die indirekte Kontamination des Honigwabenwachses während der nichtökologischen Bienenhaltung war in den mit Asuntol behandelten Völkern am höchsten. Neue, während des Experiments auf rückstandsfreien Mittelwänden gebaute Waben wurden ebenfalls kontaminiert, allerdings war der Rückstandgehalt im dritten Jahr nach Beginn der Umstellung sehr gering oder nicht mehr nachweisbar. Im Honig wurden die EU MRL überschreitenden Rückstandsgehalte ausschließlich in dem mit Asuntol behandelten Bienenstand und nur im ersten Jahr des Experimentes gefunden.

Manuscript editor: Jean-Noël Tasei