Apidologie

, Volume 40, Issue 3, pp 410–416

The conservation of bees: a global perspective

Authors

    • School of Biological Sciences, Royal HollowayUniversity of London
  • Robert J. Paxton
    • School of Biological SciencesQueen’s University Belfast
Open AccessReview Article

DOI: 10.1051/apido/2009019

Cite this article as:
Brown, M.J.F. & Paxton, R.J. Apidologie (2009) 40: 410. doi:10.1051/apido/2009019

Abstract

Bees are major pollinators of Angiosperms and therefore their apparent decline is of importance for humans and biodiversity. We synthesise results of 12 recent reviews to provide a global picture of the threats they face. Habitat loss is the major threat to bee diversity, whilst invasive species, emerging diseases, pesticide use, and climate change also have the potential to impact bee populations. We suggest that future conservation strategies need to prioritise (i) minimising habitat loss, (ii) making agricultural habitats bee-friendly, (iii) training scientists and the public in bee taxonomy and identification, (iv) basic autecological and population genetic studies to underpin conservation strategies, (v) assessing the value of DNA barcoding for bee conservation, (vi) determining the impact of invasive plants, animals, parasites and pathogens, and (vii) integrating this information to understand the potential impact of climate change on current bee diversity.

Apoideabiodiversitypollinationconservationecosystem service

La conservation des abeilles: perspective globale

Apoideabiodiversitépollinisationprotectionservice aux écosystèmes

Die Erhaltung der Bienen: Eine globale

Zusammenfassung

Bienen sind die wichtigsten Bestäuber von wildblühenden und landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Das hat zur Konsequenz, dass ihre offensichtliche Abnahme eine bedeutende Sorge um die Ernährung der Menschen und die Erhaltung der Biodiversität im großen Maßstab darstellen sollte. Hier stellen wir die Ergebnisse von 12 neuesten Übersichtsartikeln zusammen, um ein globales Bild der Abnahme der Bienen und von den Bedrohungen, denen die Bienen ausgesetzt sind zu erhalten (Tab. I). Ganz offensichtlich stellt der Verlust an Lebensräumen die hauptsächliche Bedrohung der Vielfalt der Bienen wie der Biodiversität im Allgemeinen dar. Es können aber auch andere Faktoren wie invasive Arten, das Auftauchen neuer Krankheiten, die Verwendung von Pestiziden und der Klimawandel zu bedeutenden Belastungen für die Bienenpopulationen werden. Obwohl es sehr schwierig ist, den Beitrag aller dieser Faktoren zu trennen, ist dies aber eine unabdingbare Aufgabe wenn wir die Bienendiversität erhalten, unterstützen oder wiederherstellen wollen. Es ist offensichtlich, dass die derzeitigen Erhaltungsanstrengungen durch den Mangel an grundlegenden Daten zur Verteilung, Häufigkeit, Ökologie und Populationsgenetik behindert werden. Wir schlagen vor, dass zukünftige Erhaltungsstrategien hauptsächlich auf folgende Punkte ausgerichtet werden sollten: (i) die Minimierung des Verlustes an Lebensraum, (ii) die bienenfreundliche Gestaltung landwirtschaftlicher Habitate, (iii) die Unterweisung von Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit in Bienentaxonomie und der Bestimmung der Arten, (iv) der Erstellung von grundlegenden autökologische und populationsgenetische Studien zur Untermauerung der Erhaltungsmassnahmen, (v) der Ermittlung der Nutzbarkeit von DNA Barcoding für die Bienenerhaltung, (vi) der Bestimmung der Auswirkungen invasiver Pflanzen, Tieren, Parasiten und Pathogenen, und (vii) der Zusammenführung dieser Information, um die möglichen Auswirkungen des Klimawechsels auf die verbleibende Bienendiversität verstehen zu können. Zusätzlich zu diesen Prioritäten sollte das vielfältige Angebot an internationalen, nationalen und regionalen Ansätzen und politischen Maßnahmen für die Bienenerhaltung zusammengeführt werden, um Überschneidungen aufzulösen und ein zusammenhängendes Rahmenwerk für die Erhaltungs- und Wiederherstellungsaktivitäten zu schaffen. Während Bienen aller Art über den ganzen Globus hinweg Bedrohungen gegenüberstehen, glauben wir, dass es uns mit abgestimmtem und wissenschaftlich fundiertem Handeln möglich ist die Diversität der Bienen für die zukünftigen Generationen zu erhalten oder wiederherzustellen.

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