Der Gynäkologe

, Volume 31, Issue 10, pp 902–904

HELLP-Syndrom in der 26. SSW

  • B. Müller
  • W. Künzel
CTG-Seminar

DOI: 10.1007/s001290050349

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Müller, B. & Künzel, W. Gynäkologe (1998) 31: 902. doi:10.1007/s001290050349
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Zum Thema

Vorgestellt wird der Fall einer 28 jährigen

I.-Gravida in der 26/1 Schwangerschaftswoche (SSW), die wegen eines HELLP-Syndroms aus der Inneren Abteilung eines auswärtigen Krankenhauses zu uns verlegt wurde. Trotz der frühen Schwangerschaftswoche wurde aufgrund des HELLP-Syndroms mit Anstieg der Transaminasen (GOT 123 U/l, GPT 185 U/l), Thrombozytenabfall auf 70 000/mm3, CRP-Anstieg auf 81,4 mg/l und Zeichen der drohenden intrauterinen Asphyxie im CTG mit komplettem Oszillationsverlust und Anstieg der basalen Herzfrequenz zur Sectio caesarea vom korporalen Längsschnitt entschieden. Das extrem unreife hypotrophe Neugeborene verstarb 3 Tage post partum an den Folgen einer Sepsis. Die Besonderheiten der CTG-Beurteilung angesichts des niedrigen Schwangerschaftsalters ( < 30. SSW) sowie die daraus abzuleitenden therapeutischen Konsequenzen werden vor dem Hintergrund eines bereits in der 24. SSW beginnenden HELLP-Syndroms diskutiert.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • B. Müller
    • 1
  • W. Künzel
    • 1
  1. 1.Frauenklinik und Hebammenlehranstalt der Justus-Liebig-Universität, Gießen