Involutionsosteoporose und Hüftgelenk

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Zusammenfassung

Die postklimakterische und senile Osteoporose bewirken typische Veränderungen auch am Hüftgelenk. Sie betreffen die Gelenkpfanne und führen zunächst zu einer Protrusionstendenz, die durch die craniolaterale sichelförmige Verbreiterung des Gelenkspaltes und die Verminderung des Kopfabstandes von der Köhlerschen Tränenfigur charakterisiert ist. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zum Bild der Protrusionscoxarthrose. Eine Reihe von Bildern demonstriert diese Veränderungen des Hüftgelenks. Von 150 Coxarthrosen wiesen 20% die geschilderte Protrusions-Arthrose auf, von diesen waren annähernd 90% Frauen mit einem Durchschnittsalter von 65 Jahren.

Veränderungen am Femurkopf sind seltener zu beobachten, wir sehen sie als Kopfeinbruch im cranialen Abschnitt. Es wird die nach Schenkelhalsfraktur auftretende sog. Spätnekrose als wahrscheinlich osteoporotischer Kopfzusammenbruch mit sekundärer vasaler Beteiligung geschildert und der primär vasalen Frühnekrose gegenübergestellt. Die osteoporotischen Veränderungen am Schenkelhals äußern sich relativ häufig in Form der Schenkelhalsfraktur. Ein Fall von Spontanfraktur wird gezeigt und auf die Problematik einer Valgisierung der frakturierten Kopfkalotte hingewiesen. Die Therapie dieser osteoporotischen Hüftgelenksveränderungen wird kurz besprochen.

Mit 19 Textabbildungen (36 Einzelbilder)
Herrn Professor M. R. Francillon zum 65. Geburtstag.