MMW - Fortschritte der Medizin

, Volume 154, Issue 16, pp 33–33

Porzellan-Aorta

  • H. S. Füessl
AKTUELLE MEDIZINN KRITISCH GELESEN

DOI: 10.1007/s15006-012-1132-x

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Füessl, H.S. MMW - Fortschritte der Medizin (2012) 154: 33. doi:10.1007/s15006-012-1132-x
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Prof. Dr. med. H. S. Füeßl Isar-Amper-Klinikum, Kl. München-Ost, Haar

Eine 55-jährige Frau wurde zum Aortenklappen-Ersatz wegen einer schweren Aorteninsuffizienz überwiesen. Auf der Thoraxaufnahme stellten sich eine kräftige lineare Kalzifikationen im Verlauf der thorakalen Aorta dar (Abb. A, Pfeile). Computertomografisch ließen sich diese Verkalkungslinien in der Wand der gesamten thorakalen und oberen abdominellen Aorta lokalisieren (Abb. B, Pfeil).

Es handelt sich um eine so genannte Porzellan-Aorta. Aufgrund dieses Befundes konnte der Aortenklappenersatzes nicht in der üblichen Technik durchgeführt werden, bei der man die Aorta vorübergehend abklemmt, da mit einer Gefäßruptur aufgrund der Verkalkungen zu rechnen war. Man empfahl der Patientin einen transluminalen Aortenklappenersatz, was sie aber ablehnte. Unter medikamentöser Therapie hält sich die Symptomatik in Grenzen. Die Patientin wurde weiterhin ambulant kontrolliert.

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Altersbedingte Makuladegeneration: Nebel, wo das Auge fokussiert.

© New Engl. J. Med. 2012; 366: e40

Copyright information

© Urban & Vogel 2012

Authors and Affiliations

  • H. S. Füessl

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