, Volume 14, Issue 4, pp 42-44
Date: 25 Apr 2012

Risiko bei älteren Pflegeheimbewohnern richtet sich nach Substanz und Dosis

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Fragestellung: Ermittlung des Mortalitätsrisikos unter Behandlung mit unterschiedlichen Antipsychotika bei älteren Pflegeheimbewohnern.

Hintergrund: Erkenntnisse aus einer Vielzahl randomisierter kontrollierter Untersuchungen und naturalistischer Verlaufsstudien belegen ein erhöhtes Risiko für die Gesamtmortalität und speziell das Auftreten zerebrovaskulärer Ereignisse sowohl unter atypischen als auch konventionellen Antipsychotika. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass bis zu einem Drittel aller älteren Pflegeheimbewohner mit Antipsychotika und von diesen ein nicht geringer Anteil in „Off-label“-Indikation behandelt wird.

Patienten und Methodik: Es handelt sich um eine populationsbasierte Kohortenstudie an 74.445 US-amerikanischen Pflegeheimbewohnern der Jahre 2001 bis 2005 (Alter ≥ 65 Jahre) mit Neueinstellung auf ein Antipsychotikum. Für Haloperidol sowie die Atypika Aripiprazol, Olanzapin, Quetiapin und Ziprasidon wurden jeweils über 180 Tage nach Therapiebeginn die Gesamtmortalität sowie ...