, Volume 17, Issue 2, pp 19-22
Date: 20 Mar 2014

Wirkung von Betablockern beim triple-negativen Mammakarzinom

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Hintergrund und Fragestellung: Betablocker sind seit 50 Jahren bekannt und werden typischerweise zur Behandlung der Hypertonie, der koronaren Herzkrankheit und von Tachyarrhythmien eingesetzt. In den letzten Jahren häufen sich jedoch Beobachtungen über die Bedeutung beta-adrenerger Signale bei Krebswachstum und Metastasierung [1, 2] und verweisen auf eine mögliche therapeutische Wirkung von Betablockern beim Mammakarzinom [3].

Patientinnen und Methoden: Edoardo Botteri und Kollegen werteten retrospektiv die Daten von 800 Patientinnen mit triple-negativem Mammakarzinom aus, die zwischen 1997–2008 im Europäischen Institut für Onkologie in Mailand ihre Brustkrebsdiagnose erhalten hatten und operiert worden waren. Aufnahmekriterien waren ein negativer Hormonrezeptorstatus und ein immunhistochemischer HER2-Score von 0 oder 1+ sowie von 2+ bei negativer Gen-Amplifizierung in der Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Nicht ausgewert ...