rheuma plus

, Volume 11, Issue 4, pp 6–9

Gicht und Ernährung

Neue Ergebnisse aus Langzeit-Beobachtungsstudien zeigen, dass einige der bisherigen Diätempfehlungen revidiert werden müssen
gicht

DOI: 10.1007/s12688-012-0021-9

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Traindl, O. rheuma plus (2012) 11: 6. doi:10.1007/s12688-012-0021-9
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Zusammenfassung

Seit vielen Jahren sind Zusammenhänge zwischen Ernährung und der Wahrscheinlichkeit einer Gichterkrankung bekannt1. Vor allem wurde der Effekt einer purinreichen Nahrung sowie eines vermehrten Alkoholkonsums mit steigenden Harnsäurewerten gezeigt. Dieses Wissen war auch über viele Jahre die Basis der Diätempfehlungen, die primär eine Reduktion der Purine in der Nahrung sowie eine Alkoholreduktion zur Senkung erhöhter Harnsäurewerte und zur Prävention eines akuten Gichtanfalls empfohlen haben. Nach den neuesten Erkenntnissen haben allerdings andere Diätempfehlungen ihre Berechtigung verloren.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.1. Medizinische Abteilung für Kardiologie und NephrologieLandesklinikum MistelbachMistelbachAustria