, Volume 8, Issue 2, pp 114-116
Date: 08 Dec 2013

Ist die Thrombusaspiration beim ST-Hebungsinfarkt noch indiziert?

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Originalpublikation

Frobert O, Lagerqvist B, Olivecrona GK et al (2013) Thrombus aspiration during ST-segment elevation myocardial infarction. N Engl J Med 369:1587–1597

Eine gefürchtete Komplikation des ST-Hebungsinfarkts (STEMI) nach perkutaner Rekanalisation des verschlossenen Koronargefäßes ist die periphere Embolisation von thrombotischem Material in das nachgeschaltete Endstromgebiet. Es erscheint daher therapeutisch konsequent, nach einer Drahtpassage des Verschlusses und vor der Stentversorgung eine Thrombusaspiration durchzuführen. In der TAPAS-Studie war ein solches Vorgehen dem Kontrollarm ohne Thrombusaspiration hinsichtlich des klinischen Outcomes signifikant überlegen [1]. Die kürzlich im New England Journal of Medicine veröffentliche TASTE-Studie kommt überraschenderweise zu einem anderen Ergebnis.

Zusammenfassung der Studie

In einem umstrittenen Studiendesign wurden Patienten aus dem schwedischen SCAAR-Register randomisiert und die Endpunkte mithilfe der jeweiligen nationa