, Volume 2, Issue 2, pp 120-122

Akuter Myokardinfarkt und „Open-Artery-Hypothese“

Rent the article at a discount

Rent now

* Final gross prices may vary according to local VAT.

Get Access
This is an excerpt from the content

Welcher Wert der Perfusion/Reperfusion infarzierter Myokardbereiche hinsichtlich lokaler Regeneration und globalem ventrikulärem Remodelling zukommt, ist eine anhaltend kontrovers diskutierte Fragestellung.

Seit der Veröffentlichung der Ergebnisses der OAT- und TOSCA-2-Studie [1, 2] bei der Jahrestagung der AHA in Chicago im November 2006 besteht eine erneute Debatte über aktive Revaskularisationsstrategien bei asymptomatischen Patienten nach erlittenem Myokardinfarkt in der subakuten Phase.

Während aktiv von der Fibrinolyse, die nur bis zur 6. Stunde ab Symptombeginn sinnvoll ist, zur akuten PCI in vielen europäischen Ländern aufgrund der deutlich besseren Ergebnisse gewechselt wird und dies auch in aktuellen Leitlinien ihren Niederschlag gefunden hat, zeigen neuere Studien, dass auch gute Gründe bestehen, in der Phase zwischen 12 und 48 h nach Symptombeginn Patienten einer PCI des Infarktgefäßes zuzuführen (BRAVE-2-Trial, [3]). Im Folgenden werden kurz die wesentlichen Ergebnisse der