best practice onkologie

, Volume 3, Issue 2, pp 24–32

Chronische myeloproliferative Erkrankungen

Neue WHO-Diagnosekriterien und aktuelle Therapieoptionen
TOPIC 2 · chronische myeloproliferative erkrankungen

DOI: 10.1007/s11654-008-0050-y

Cite this article as:
Stegelmann, F., Kvasnicka, H.M. & Griesshammer, M. best practice onkologie (2008) 3: 24. doi:10.1007/s11654-008-0050-y
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Der klinische Verlauf der chronischen myeloproliferativen Erkrankungen ist sehr variabel. Bei der essentiellen Thrombozythämie und Polycythaemia vera stehen vaskuläre Komplikationen im Vordergrund, während die primäre Myelofibrose meist durch Zytopenie und ein hohes Risiko der Transformation in eine sekundäre akute Leukämie gekennzeichnet ist. Die Entdeckung der Mutation V617F im Gen der Januskinase 2 (JAK2) im Jahr 2005 hat die Diagnostik der chronischen myeloproliferativen Erkrankungen in vielen Fällen vereinfacht und zur Revision der WHO-Diagnosekriterien geführt. Der Beitrag bietet einen Überblick über den aktuellen Stand bei Diagnostik und Therapie von essentieller Thrombozythämie, Polycythaemia vera und primärer Myelofibrose.

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© Springer Medizin-Verlag 2008

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Innere Medizin IIIUniversitätsklinikum UlmUlm
  2. 2.Institut für PathologieUniversität zu KölnKöln
  3. 3.Schwerpunkt Haematologie-Onkologie, Zentrum Innere MedizinJohannes Wesling Klinikum MindenMinden
  4. 4.Klinik für Innere Medizin IIIUniversitätsklinikum UlmUlm
  5. 5.Institut für PathologieUniversität zu KölnKöln
  6. 6.Schwerpunkt Haematologie-Onkologie, Zentrum Innere MedizinJohannes Wesling Klinikum MindenMinden