, Volume 7, Issue 1, pp 48-51
Date: 05 Jan 2012

Akute antikörpervermittelte Rejektion nach Nierentransplantation

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Originalpublikation

Stegall MD, Diwana T, Raghavaiaha S et al (2011) Terminal complement inhibition decreases antibody-mediated rejection in sensitized renal transplant recipients. Am J Transplant 11:2405–2413

Hochimmunisierte Nierentransplantatempfänger haben ein erhöhtes Risiko für akute antikörpervermittelte Rejektionen (AMR) in den ersten Wochen nach Transplantation (Tx) und benötigen daher oft eine intensive Therapie mit Plasmapherese (PF) und Splenektomie, um einen Transplantatverlust zu verhindern. Desensibilisierungsprotokolle mit PF und intravenöser Immunglobulin-G-Gabe konnten hyperakute Abstoßungen weitgehend vermeiden; das Transplantatüberleben insgesamt bleibt jedoch eingeschränkt [3, 4].

Da bei der AMR das Komplementsystem aktiviert ist, stellten die Autoren die Hypothese auf, dass durch Blockade der terminalen Komplementkaskade (TCC) mit dem humanisierten monoklonalen Anti-C5-Antikörper Eculizumab eine AMR bei hochimmunisierten Patienten möglicherweise verhindert werden ka