, Volume 7, Issue 2, pp 160-162
Date: 15 Feb 2012

Orale Antikoagulation mit Dabigatran bei eingeschränkter Nierenfunktion

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Vitamin-K-Antagonisten

Orale Antikoagulanzien werden weltweit therapeutisch eingesetzt. Hauptsächliche Indikationen sind rezidivierendes bzw. persistierendes Vorhofflimmern, stattgehabte tiefe Beinvenenthrombosen mit oder ohne Lungenembolie sowie mitunter die periphere arterielle Verschlusskrankheit [1, 2, 3]. Seit mittlerweile über 50 Jahren dominieren Vitamin-K-Antagonisten den internationalen Markt der oral applizierbaren, gerinnungshemmenden Medikamente [4]. Die entsprechenden Wirkstoffe (Phenprocoumon, Warfarin) hemmen die Aktivität der Vitamin-K1-Epoxidreduktase, wodurch die Karboxylierung der Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X vermindert wird [5]. In der Folge nimmt deren Aktivität ab. Vitamin-K-Antagonisten werden im Blut in proteingebundener Form transportiert und hepatisch inaktiviert. Die dabei entstehenden (inaktiven) Metabolite werden renal eliminiert. Prinzipiell ist eine variabel eingeschränkte Nierenfunktion keine Kontraindikation für den Einsatz der Substanzen. In jed ...