, Volume 155, Issue 2, pp 379-387
Date: 23 Oct 2013

Foraging behaviour and habitat use of chick-rearing Australasian Gannets in New Zealand

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Abstract

Patchily distributed marine pelagic prey present considerable challenges to predatory seabirds, including Gannets (Morus spp.) departing from large breeding colonies. Here, for the first time, we used GPS data loggers to provide detailed spatial, temporal, and habitat metrics of chick-rearing Australasian Gannets (Morus serrator) foraging behaviours from two distant colonies in New Zealand. Our goal was to examine the extent to which Gannet foraging tactics vary across disparate habitats, and determine whether the observed differences are consistent with predictions derived from foraging studies of other gannet species. Foraging trip performance was highly consistent between colonies, and sexes, and no significant differences in any of the variables analyzed were observed. However, Gannets from Farewell Spit (FS) dove in shallower waters (0–50 m) than birds from Cape Kidnappers (CK, >50 m), which is consistent with previous dietary studies suggesting that FS Gannets feed mainly on coastal prey, whereas CK birds feed on species with a more oceanic distribution. Diving frequencies were similar in the two colonies suggesting that Gannets were foraging in habitats with similar levels of food availability. Further studies are needed to understand the relationship between prey availability, oceanography and geographic features, to better interpret foraging tactics of Australasian Gannets.

Zusammenfassung

Nahrungssuchverhalten und Habitatnutzung Australischer Tölpel während der Jungenaufzucht in Neuseeland

Lückenhaft verbreitete pelagische Beute stellt eine beträchtliche Herausforderung für nahrungssuchende Seevögel dar. Das gilt auch für Tölpel (Morus spp.), die aus großen Brutkolonien zur Nahrungssuche auf See abfliegen. In zwei weit voneinander entfernt liegenden Kolonien Australischer Tölpel (Morus serrator) in Neuseeland wurden nun zum ersten Mal GPS-Datenlogger eingesetzt, um während der Jungenaufzucht detaillierte Raum-Zeit-Daten sowie Informationen zur Habitatnutzung nahrungssuchender Tölpel zu erhalten. Ziel war es zum einen zu untersuchen, in welchem Ausmaß die Nahrungssuchstrategien der Tölpel variieren zwischen verschiedenen Habitaten. Zum anderen wurde bestimmt, ob die beobachteten Unterschiede konsistent sind mit Vorhersagen aus Studien zur Nahrungssuche anderer Tölpelarten. Die Nahrungsflug-Leistung war einheitlich zwischen den Kolonien und Geschlechtern. Es konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den weiteren analysierten Variablen nachgewiesen werden. Allerdings tauchten Tölpel der Farewell Spit Kolonie (FS) in flacheren Gewässern (0–50 m) als Vögel aus der Cape Kidnappers Kolonie (CK, >50 m). Frühere Nahrungsstudien bestätigen dies und deuten darauf hin, dass FS Tölpel hauptsächlich küstennahe Beute fressen, wohingegen CK Tölpel mehr ozeanisch verbreitete Nahrung aufnehmen. Die Tauchfrequenzen waren ähnlich in beiden Kolonien, was darauf schließen lässt, dass Tölpel in Habitaten mit ähnlichen Beuteverfügbarkeiten auf Nahrungssuche gehen. Weiterführende Untersuchungen zur Beziehung zwischen Beuteverfügbarkeit, Ozeanografie und geografischen Eigenschaften sind nötig, um die Strategien der Nahrungssuche Australischer Tölpel besser zu verstehen und interpretieren zu können.

Communicated by C. Barbraud.