, Volume 154, Issue 1, pp 19-33,
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Standardising distance sampling surveys of parrots in New Caledonia

Abstract

Standardised surveys are essential for monitoring populations and identifying areas that are critical for conservation. With the aim of developing a standardised method of surveying parrots in the rainforests of New Caledonia, we used distance sampling to estimate densities of New Caledonian Parakeets (Cyanoramphus saisseti), Horned Parakeets (Eunymphicus cornutus), Ouvéa Parakeets (E. uvaeensis), and New Caledonian Rainbow Lorikeets (Trichoglossus haematodus deplanchii). We carried out surveys in the early morning and late afternoon, when parrots were easiest to detect. To minimise errors associated with estimating distances and flock sizes by ear, we conducted brief searches to locate parrots, then measured their distance from the transect line. We recorded birds in flight and consider these records to be important when estimating parakeet populations. In agreement with existing knowledge on distance sampling, we found line transects to be more efficient than point transects for estimating the density of parakeets. Our results indicate that parrots located beyond 50–70 m from the transect line have little influence upon density estimates. In addition, surveys on roads are likely to underestimate densities if not corrected for road width. We generated relatively stable and precise density estimates (CV < 0.25) with approximately 40–50 detections, yet additional effort may be warranted under different study conditions. Although we aimed to improve parrot surveys in New Caledonia, our suggestions may be useful to other researchers studying rainforest birds, and can be adapted to suit different species or environments.

Zusammenfassung

Standardisierung von „Distance Sampling“ zur Erfassung von Populationsdichten der Papageien NeukaledoniensStandardisierte Erhebungen sind wichtig für die Überwachung von Populationsentwicklungen und die Erfassung von Bereichen, die für die Arterhaltung von entscheidender Bedeutung sind. Mit dem Ziel, eine standardisierte Methode zur Erfassung von Papageien der Regenwälder Neukaledoniens zu entwickeln, haben wir mit Hilfe von „Distance Sampling“ Bestände von Neukaledoniensittichen (Cyanoramphus saisseti), Hornsittichen (Eunymphicus cornutus), Ouvéa-Sittichen (E. uvaeensis) und Neukaledonien-Allfarbloris (Trichoglossus haematodus deplanchii) geschätzt. Wir führten die Zählungen am frühen Morgen und späten Nachmittag durch, wenn Papageien am leichtesten zu entdecken sind. Um Fehler bei der Schätzung von Entfernungen und Gruppengrößen per akustischem Wahrnehmen zu minimieren, haben wir die Papageien schnell gesucht und dann ihre Entfernung zur Transektlinie gemessen. Wir haben fliegende Vögel gleichfalls notiert und denken, dass diese ebenfalls in Schätzungen der Sittich-Populationsdichte eingehen sollten. In Übereinstimmung mit anderen Arbeiten über „Distance Sampling“ fanden wir, dass zur Dichteschätzung der Sittiche Linientransekte effizienter als Punkttransekte sind. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Beobachtungen von Papageien, die über 50–70 m von der Transektlinie entfernt waren, wenig Einfluss auf die Dichteschätzungen haben. Darüber hinaus unterschätzen Zählungen entlang von Straßen die Populationsdichte, wenn die Fahrbahnbreite nicht zur Korrektur der Entfernungen zur Transektlinie hinzugezogen wird. Wir haben relativ stabile und präzise geschätzte Dichten (CV < 0,25) mit etwa 40–50 Beobachtungen ermittelt, jedoch könnten unter abweichenden Studienbedingungen weitere Beobachtungen nötig sein. Obwohl es unser Ziel war, Populationsdichteschätzungen der Papageien in Neukaledonien zu verbessern, können unsere Vorschläge nützlich für Dichteschätzungen anderer Regenwaldvögel sein und entsprechend für andere Arten oder Lebensräume angepasst werden.

Communicated by T. Gottschalk.