, Volume 91, Issue 11, pp 735-749

Rankings und Indikatoren — hilfreiche Kennzahlen oder Verkürzungen mit fatalen Folgen?

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Zusammenfassung

Die Verdichtung von Informationen zu einer Kennzahl scheint praktisch: Sie erleichtert den globalen Vergleich verschiedener Länder. Aus der Positionierung innerhalb eines Rankings werden wirtschaftspolitische Empfehlungen abgeleitet. Der Politik wird signalisiert, genau an den Einzelkennziffern zu drehen, die im jeweiligen Ranking enthalten sind. Welche Vor- und Nachteile mit Indikatoren und Indikatorensystemen verbunden sind, diskutierten die Autoren im Rahmen der Panelsitzung, die der Wirtschaftsdienst anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2011 organisiert hat.

Prof. Dr. Ulrich van Suntum ist Geschäftsführender Direktor des Centrums für angewandte Wirtschaftsforschung der Universität Münster.
Anja Rohwer, Dipl-Volkswirtin, ist Vorstandsreferentin am ifo Institut — Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München.
Prof. Dr. Oliver Hülsewig lehrt Wirtschaftspolitik an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München und ist Research Associate am ifo Institut — Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München.
Prof. Dr. Ullrich Heilemann war langjähriger Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen und zuletzt Direktor des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung (IEW) der Universität Leipzig.
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt ist Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, lehrt Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonomie an der Ruhr-Universität Bochum und ist Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.