, Volume 9, Issue 1, pp 81-89

Initiales Management von Patienten mit akutem Koronarsyndrom

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Die Inzidenz des akuten Myokardinfarkts (AMI) nimmt in vielen europäischen Ländern ab [1]. Obwohl die Krankenhaussterblichkeit des Infarkts signifikant durch die moderne Reperfusionstherapie und verbesserte Sekundärprävention gesenkt werden konnte, bleibt die 28-Tage-Gesamtsterblichkeit anscheinend unverändert, da 2/3 der Todesfälle vor Erreichen des Krankenhauses eintreten [2]. Demzufolge bietet der Behandlungsbeginn in der frühen, besonders der prähospitalen Phase der Erkrankung, die beste Möglichkeit, das Überleben bei Infarkt zu verbessern.

Der Begriff „akutes Koronarsyndrom“ (ACS) umfasst 3 unterschiedliche Entitäten der Akutmanifestation der koronaren Herzerkrankung (Abb. 1): Abb. 1

Klassifikation des akuten Koronarsyndroms (ACS; STEMI ST-Streckenhebungsinfarkt; NSTEMI: Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt, AP Angina pectoris)
  • den ST-Streckenhebungsinfarkt (STEMI),

  • den Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt (NSTEMI),

  • die instabile Angina pectoris (IAP).

  • Die gemeinsame pathophysiologische Grundlag ...