, Volume 12, Issue 3, pp 273-276

5α-Reduktase in der Prävention des Prostatakarzinoms

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Hintergrund

Das Prostatakarzinom (PCa) ist der häufigste maligne Tumor in der Urologie und der häufigste Tumor des Mannes. In Anbetracht der hohen Inzidenz ist dieser Tumor von hoher gesundheitsökonomischer Relevanz. Eine Prävention des Prostatakarzinoms durch Ernährungsfaktoren ist belegt. Eine klassische Chemoprävention gab es bisher nicht.

Männer mit einem genetischen Defekt des Isoenzyms 2 der 5α-Reduktase haben keine benigne Prostatahyperplasie und entwickeln kein Prostatakarzinom. Finasterid ist ein Inhibitor des Isoenzyms 2 der 5α-Reduktase. Es senkt intrazellulär das Dihydrotestosteron (DHT), den aktiven Metaboliten des Testosterons um 70–80%. Daraus resultiert eine Senkung des PSA-Werts um etwa 50% [7, 8].

Auf der Basis dieser Fakten wurde 1993 mit Unterstützung des National Cancer Institute (U.S.) eine prospektive Studie zur Chemoprävention des Prostatakarzinoms mit Finasterid initiiert, das sog. Prostate Cancer Prevention Trail (PCPT) [1].

Patienten und Methoden

Originalpublikation:
Thompson IM, Goodman PJ, Tangen et al. (2003) The Influence of Finasteride on the Development of Prostate Cancer. N Engl J Med 349:215–24