Wiener klinisches Magazin

, Volume 12, Issue 1, pp 32–35

Hyperfibrinolyse bei traumatischer Massivblutung

Ursache für erhöhtes Sterblichkeitsrisiko

Authors

    • Inst. für Anästhesiologie und IntensivmedizinAUVA Unfallkrankenhaus Salzburg
  • Csilla Jámbor
    • Klinik. für AnästhesiologieKlinikum der Universität München
Originalarbeit

DOI: 10.1007/s00740-009-0118-5

Cite this article as:
Schöchl, H. & Jámbor, C. Wien klin Mag (2009) 12: 32. doi:10.1007/s00740-009-0118-5
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Wird das physiologische Gleichgewicht zwischen Gerinnselbildung und Fibrinolyse gestört, kommt es zu Thrombosen oder zu einer Hyperfibrinolyse. Eine Schädigung der inhibitorischen Mechanismen oder eine überschießende Plasminbildung verschieben das Gerinnungssystem in Richtung einer gesteigerten Fibrinolyse, die dann zu massiver diffuser Blutung führen kann. Der hämorrhagische Schock ist nach aktuellen Erkenntnissen ein wesentlicher Trigger einer Hyperfibrinolyse. Die zugrundeliegende Plasminaktivierung wird vermutlich einerseits über eine vermehrte Freisetzung von Tissue Plasminogen Aktivator, andererseits über Protein C vermittelt.

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