, Volume 19, Issue 1, pp 111-120
Date: 21 Jun 2011

Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt aus völkerrechtlicher und innerstaatlicher Sicht

Zusammenfassung

Durch den Beitritt zur Welterbekonvention verpflichtete sich Österreich, alles zu tun, um Kulturerbe und Naturerbe auf seinem Territorium zu schützen. Die Konvention wurde als gesetzesändernder bzw gesetzesergänzender Staatsvertrag genehmigt. Durch die Aufnahme von Welterbestätten in die Welterbeliste wird die Verpflichtung Österreichs jeweils konkretisiert. Kulturgütern, die auf die Welterbeliste aufgenommen wurden, sind daher verpflichtend unter Schutz zu stellen (insbesondere Denkmalschutz, Ortsbildschutz, Naturschutz).

Bei dem Beitrag handelt es sich um einen um Fußnoten ergänzten Vortrag bei der 6. Österreichischen Welterbestätten-Konferenz in Salzburg am 14. Oktober 2010, der auf auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission gehalten wurde.