, Volume 22, Issue 5, pp 519-522
Date: 17 Jul 2008

Risikominimierung in der Schmerztherapie

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Chronische Schmerzen stellen – wie in allen Industrienationen – auch in Deutschland ein relevantes epidemiologisches sowie gesundheitsökonomisches Problem dar [49]. Die entsprechenden Entitäten sind vielgestaltig: unter bestimmten Synonymen werden unterschiedlichste Konstellationen beschrieben, mit verschiedenartigen Auslösern und divergierenden Verläufen. Sie werden als biopsychosoziale Erkrankungen angesehen, die eine mehrdimensionale Diagnostik und Therapie erfordern, am besten über einen interdisziplinären, multiprofessionellen Ansatz [39].

Die interdisziplinären, multiprofessionellen Konzepte variieren aber in weiten Grenzen. Einerseits finden sie sich konzentriert in Schmerzkliniken und -zentren, wo der Patient von Angehörigen unterschiedlicher Professionen untersucht und evaluiert wird, bevor gemeinsam in einer Schmerzkonferenz das therapeutische Vorgehen beschlossen wird, andererseits aber auch bei „lockeren Kooperationsverbünden“ einzelner schmerztherapeutischer Professionen, d