Wenn (noch?) nicht drin ist, was drauf steht

Rent the article at a discount

Rent now

* Final gross prices may vary according to local VAT.

Get Access
This is an excerpt from the content

Seit dem Beginn der modernen Ära der Herzchirurgie in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts werden nahezu alle neueren Verfahren unter dem Begriff der „minimal-invasiven Herzchirurgie“ subsumiert. Dieser Terminus klingt nicht nur innovativ, sondern ist gemeinhin ausgesprochen positiv besetzt und suggeriert ein im Vergleich zum bisherigen Therapieverfahren schonenderes, kosmetisch günstigeres und schmerzfreieres, kurz gesagt: besseres Vorgehen. Die Zuordnung zu einer minimal-invasiven Technik begründet sich dabei durchaus unterschiedlich. Während einige Methoden wegen des Verzichts auf die extrakorporale Zirkulation (EKZ) als minimal-invasiv bezeichnet werden [z. B. Off-pump-coronary-artery-bypass(OPCAB)-Chirurgie via Sternotomie], verdienen sich andere Verfahren dieses Attribut durch einen zur Sternotomie alternativen, weil kleineren operativen Zugangsweg (z. B. Mitralchirurgie über einen kleinen rechtslateralen Zugang). Wieder andere Techniken verbinden sogar beides [beispielsw