, Volume 22, Issue 4, pp 224-232
Date: 11 Aug 2008

Das Schicksal kardialer Zelltransplantate

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Zusammenfassung

Optisches Bioimaging ist eine zuverlässige Technik zur In-vivo-Identifikation und -quantifizierung kardialer Zellgrafts nach Transplantation in ischämisches Myokard. Die oberflächliche Position des Herzens in einem heterotopen Transplantationsmodell trägt zu einer besseren Signalintensität bei und erlaubt das zuverlässige Auffinden vitaler Zellen. Als nichtinvasive Imaging-Methode kann dieses Verfahren für eine Vielzahl von Fragestellungen aus dem Bereich der kardialen Zell- und Gewebetransplantation eingesetzt werden. Es erlaubt insbesondere die Analyse des frühpostoperativen Zellüberlebens nach Transplantation unterschiedlichster Zelltypen in Verbindung mit supportiven Matrices oder therapeutischen Agenzien. Wir konnten zeigen, dass kollagenbasierte Matrices das frühpostoperative Überleben von H9c2-Kardiomyoblasten nach Transplantation in infarziertes Myokard begünstigen.

Abstract

In vivo optical imaging of cardiac cell grafting is a reliable technique to follow the early survival kinetics of cardiac cell grafts. The superficial position of the heart in this heterotopic transplant model contributes to superior signal intensity and provides reliable cell detection. This non-invasive imaging technique in conjunction with the established surgical heterotopic heart transplant model will allow investigators to further study cardiac cell graft survival with modulation by a variety of therapeutic agents. Collagen based matrices improve early H9c2-cardiomyoblast survival after cell transfer into infarcted myocardium.

Priv.-Doz. Dr. med. Ingo Kutschka, Jahrgang 1968, studierte in München Medizin und absolvierte die Facharztausbildung für Chirurgie und Herzchirurgie an der Universitätsklinik Freiburg, der Medizinischen Hochschule Hannover und am Klinikum Braunschweig. Derzeit ist er Oberarzt und Leiter der Arbeitsgruppe „Kardiale Stammzelltherapie“ an der MHH. Nach einem Forschungsaufenthalt in Stanford, USA hat er sich 2007 an der MHH habilitiert. Er erhielt das Bayer-Forschungsstipendium der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2004 sowie den Ernst-Derra-Preis der DGTHG 2008.
Interessenkonflikt. Der korrespondierende Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.