Der Ophthalmologe

, Volume 109, Issue 12, pp 1182–1188

Augenärztliches Screening bei Frühgeborenen

Authors

    • Klinik und Poliklinik für AugenheilkundeKlinikum der Universität Regensburg
  • H. Segerer
    • Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Abteilung für Neonatologie und DiabetologieUniversität Regensburg
  • H. Helbig
    • Klinik und Poliklinik für AugenheilkundeKlinikum der Universität Regensburg
Leitthema

DOI: 10.1007/s00347-012-2617-9

Cite this article as:
Oberacher-Velten, I., Segerer, H. & Helbig, H. Ophthalmologe (2012) 109: 1182. doi:10.1007/s00347-012-2617-9

Zusammenfassung

Die Frühgeborenenretinopathie zählt in der Kindheit in den Industrienationen zu den 3 häufigsten Ursachen einer Erblindung nach dem Gesetz. Ein adäquates augenärztliches Screening stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Möglichkeit einer erfolgreichen Therapie der Erkrankung dar. International und national wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder Richtlinien zum augenärztlichen Screening Frühgeborener aktualisiert. Die Empfehlungen stehen dabei in direktem Zusammenhang mit den Entwicklungen der Neonatologie, dem Überleben immer unreiferer Kinder auf der einen Seite und dem verbesserten Wissen über Zusammenhänge zwischen verschiedenen neonatologischen Parametern und deren gezieltem Einfluss auf das Risiko der Entwicklung einer Frühgeborenenretinopathie andererseits. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die Klassifikation der Frühgeborenenretinopathie, über einen Vergleich der nationalen und internationalen Empfehlungen zum Screening sowie über neuere Aspekte des Screenings anhand neonatologischer Daten.

Schlüsselwörter

FrühgeborenenretinopathieFrühgeboreneScreeningKlassifikationErblindung

Ophthalmological screening for retinopathy of prematurity

Abstract

Retinopathy of prematurity (ROP) is one of the three leading causes of legal blindness in childhood in developed countries. Adequate screening is one of the most important steps towards successful treatment. During the last decades, international and national guidelines for ROP screening have been continually updated. These guidelines correspond to progress in neonatal care and to a better understanding of the relationship between different neonatal parameters and the risk of developing ROP. The present article surveys ROP classification, the current national and international guidelines and new aspects of ROP screening.

Keywords

Retinopathy of prematurityPremature babiesScreeningClassificationBlindness

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