, Volume 56, Issue 1, pp 86-91
Date: 26 Jan 2011

Rudolf G (2010) Psychodynamische Psychotherapie. Die Arbeit an Konflikt, Struktur und Trauma

  • show all 0 hide

Rent the article at a discount

Rent now

* Final gross prices may vary according to local VAT.

Get Access
This is an excerpt from the content

Vor 10 Jahren hatte S.O. Hoffmann (2000) ein Plädoyer für die Übernahme eines international gebräuchlichen Begriffs – „psychodynamic psychotherapy“ – für die „tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ in dieser Zeitschrift gegeben. Dieses wurde allmählich da und dort aufgegriffen; an eine offizielle Änderung der Namensgebung für das weite Feld der Tiefenpsychologie wird jedoch noch nicht gedacht, wie aus der neuesten Auflage des Richtlinien-Kommentars zu ersehen (Rüger et al. 2008). Die Vorbereitungen zur „Prüfung“ der Richtlinien-Psychotherapien hatten zu divergenten Positionen geführt. Die Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT) hatte in ihrer Dokumentation für Eigenständigkeit plädiert. Hingegen hatte eine Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) zu einem breit gefassten Verständnis von psychoanalytischer Therapie gefunden (Brandl et al. 2004, S. 18) und dabei d