, Volume 34, Issue 9, pp 889-905

Die Versorgung von Wirbelsäulenverletzungen beim Polytrauma

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Zusammenfassung

Die Wirbelsäulenverletzung im Rahmen eines Polytraumas stellt eine besondere fachliche Herausforderung hinsichtlich der Diagnostik und der Einordnung sowohl ins therapeutische Gesamtkonzept als auch betreffend der Versorgungsschritte an der verletzten Wirbelsäule dar. Die 1. Phase der Diagnostik und Therapie folgt den Empfehlungen des ATLS®-Protokolls unter Beachtung einer potentiell vorliegenden Wirbelsäulenverletzung. Für die Weiterbehandlung wurde das Konzept des „damage control“ auf die verletzte Wirbelsäule im Rahmen des heute etablierten Algorithmus der Versorgung des polytraumatisierten Patienten in definierten Phasen angepasst. Diese etablierten Kriterien hinsichtlich des Zeitpunktes und der Art der operativen Versorgung von Wirbelsäulenverletzungen bei polytraumatisierten Patienten sollen nachfolgend vorgestellt und diskutiert werden.

Abstract

The management of spine injuries in polytraumatized patients remains a great challenge for the diagnostic procedures and institution of appropriate treatment by integrating spinal trauma treatment into the whole treatment concept as well as following the treatment steps for the injured spine itself. The established concept of “damage control” and criteria regarding the optimal time and manner for operative treatment of the injured spine in the polytrauma setting is presented and discussed.