, Volume 34, Issue 9, pp 837-851

Die präklinische Versorgung des polytraumatisierten Patienten

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Zusammenfassung

In den entwickelten Industrienationen stellt das Trauma die häufigste Todesursache bei unter 40-jährigen dar. Die präklinische Versorgung dieser Patienten beeinflusst wesentlich die Prognose hinsichtlich der Letalität und der Morbidität. Diese Phase ist gekennzeichnet durch die Notwendigkeit schneller Entscheidungen in kürzester Zeit unter häufig ungünstigen Bedingungen mit eingeschränkten diagnostischen und therapeutischen Mitteln. Damit steht das erstversorgende Team vor besonderen Herausforderungen. Zum präklinischen Management des Polytraumas gehören die Untersuchung des Verletzten, die Stabilisierung der Vitalfunktionen in der speziellen Situation des hämorrhagisch-traumatischen Schocks, die Immobilisation der Wirbelsäule und die Versorgung der Einzelverletzungen. Auch Besonderheiten wie die Bergung des Verletzten, der Anfall mehrerer Verletzter, die Transport- und Zielkoordination und nicht zuletzt die Eigensicherung sind dabei zu berücksichtigen.

Abstract

In industrially developed countries, trauma is the major mortality factor for people younger than 40 years. The preclinical management of polytraumatized patients influences the prognosis of mortality and morbidity. In this period, a number of decisions have to be made under unfavourable conditions and with limited time. This situation represents a great challenge for the whole rescue team. Diagnostic overview, protection of the vital functions under the special situation of shock, immobilization of the spine and the treatment of the isolated injuries are part of the preclinical management efforts. Rescue of the polytraumatized patient, organization and announcement of transfer and the protection of the rescue team have to be taken into account.