, Volume 43, Issue 10, pp 848-852
Date: 04 Sep 2010

Risikoadaptierte Strahlentherapie bei brusterhaltender Therapie des frühen Mammakarzinoms

Rent the article at a discount

Rent now

* Final gross prices may vary according to local VAT.

Get Access
This is an excerpt from the content

Aktueller Standard der postoperativen Strahlentherapie beim frühen Mammakarzinom

Mit der breiten Verfügbarkeit der intensitätsmodulierten Strahlentherapie mittels Photonen, der bildgeführten Strahlentherapie und neuer Methoden der intraoperativen Strahlentherapie stehen zusätzliche Optionen zur Verfügung, deren potenzieller therapeutischer Nutzen im Rahmen der brusterhaltenden Therapie des frühen Mammakarzinoms hier beleuchtet werden soll. Goldstandard nach brusterhaltender R0-Resektion des invasiven Mammakarzinoms ist die Strahlentherapie der gesamten betroffenen Brust in konventioneller Fraktionierung (5×1,8–2,0 Gy/Woche) bis zu einer Gesamtdosis von 50 Gy gefolgt von einem Boost auf das Tumorbett (10–16 Gy in konventioneller Fraktionierung; S3-Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften, AWMF, Sign 84). Die Bestrahlung des supraklavikulären Lymphabflusses erfolgt risikoadaptiert bei einem Befall von mehr als drei Lymphknoten. Dabei senkt