, Volume 37, Issue 10, pp 955-958

Notfallmaßnahmen zur Verhütung einer Schwangerschaft

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Klinische Relevanz

Fallbeispiel.

Eine gesunde, 19-jährige Frau kommt zur Routineuntersuchung. Sie lebt in einer festen Beziehung, eine Schwangerschaft ist nicht erwünscht, der Partner benutzt vorwiegend Kondome. Der erste Tag der letzten Periode ist nicht sicher. Die Patientin hatte seit der letzten Menstruation mehrfach Geschlechtsverkehr, auch ungeschützten 4 Tage zuvor. Ein hochsensitiver Schwangerschaftstest aus dem Urin ist negativ.

Dieses Fallbeispiel zeigt, dass sogar bei einer Routineuntersuchung die Notfallkontrazeption ein Thema werden kann. Denn das wesentliche Ziel der postkoitalen Kontrazeption ist die Verhinderung einer ungewollten Schwangerschaft mit der möglichen nachfolgenden Problematik eines Schwangerschaftsabbruchs.

Problematik der Familienplanung

Jährlich werden 3 Mio. ungewollte Schwangerschaften in den USA gezählt, welches die große gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Problematik zeigt. Dafür verantwortlich sind entweder gänzlich fehlende Verhütungsmaßnahmen ...

Folgender Originalbeitrag wurde für Sie gelesen und kommentiert: Westhoff C (2003) Clinical practice. Emergency contraception. N Engl J Med 349: 1830–1835