, Volume 53, Issue 3, pp 384-386
Date: 09 Feb 2014

PREFERE – offene Fragen

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Zum Beitrag

Wiegel T, Albers P, Bussar-Maatz R et al (2013) PREFERE – die Deutsche Prostatakrebsstudie. Fragen und Behauptungen rund um den Studienbeginn im Januar 2013. Urologe 52:576–579

Die PREFERE-Studie ist aus zwei Gründen bereits jetzt ein Erfolg:

  • Endlich ist es im Bewusstsein der Fachöffentlichkeit angekommen, dass es ein Versorgungsproblem bei Männern mit lokal begrenztem Prostatakarzinom (PCa) gibt: Unter anderem wird die kurative Intervention stark überbewertet, damit geht eine massive Überbehandlung einher. Auf diese Erkenntnis lässt das Studienprotokoll schließen, das die zunächst defensive „Aktive Überwachung“ (AS) mit der Hypothese der Nicht-Unterlegenheit gegen die sofortige Kuration prüft [radikale Prostatektomie/RP, perkutane Bestrahlung/EBRT, Seedimplantation (Low-dose-rate-Brachytherapie)/LDR-BT].

  • Auch die GKV hat dieses Problem als so relevant akzeptiert, dass sie sich verpflichtet, zur Lösung beizutragen, indem sie die Studie mitfinanziert. Das ist beispielhaft und b ...