, Volume 75, Issue 12, p 1248

Theodor Schwann (1810–1882)

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Der Name Schwann wird den meisten Lesern aus der Bezeichnung der nach ihm benannten Zellen bekannt sein, die für den Aufbau der Myelinscheide an Axonen peripherer Nerven verantwortlich sind. Theodor Schwann hat somit über die Eponyme „Schwann-Zelle“ und „Schwann-Scheide“ in unseren Lehrbüchern eine gewisse Unsterblichkeit erlangt.

Tatsächlich gilt der 1810 in Neuss geborene Theodor Schwann, der in Bonn und Würzburg Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie studierte, als der Erstbeschreiber der nach ihm benannten Zellen [1, 2, 4]. Dies war allerdings nicht seine einzige herausragende wissenschaftliche Entdeckung und vielleicht nicht einmal seine wichtigste.

Nach Abschluss seines Studiums folgte er 1834 seinem akademischen Lehrer, dem Physiologen Johannes Müller, nach Berlin, wo er innerhalb der nächsten 5 Jahre, beeinflusst durch Kontakte u. a. mit dem Pathologen Rudolf Virchow und dem Botaniker Matthias Schleiden, auf verschiedenen Gebieten der Naturwissenschaft sehr erfo ...